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Kreisverbandstag des TTKV Lauenburg am 21.05.2026
Datum: 21.05.26   Verfasser: Wolfgang Weber

Liebe Sportfreunde,

der Kreisverbandstag 2026 findet am Donnerstag, den 21. Mai 2026, 19:30 Uhr in Breitenfelde ( Gothmanns Hotel) statt. Die Einladung mit Tagesordnung erhaltet ihr rechtzeitig..

Der Kassenbericht 2025 und der Haushalt 2026 werden noch veröffentlicht.

Wie bereits vor zwei Jahren angekündigt, werde ich mich nach 16 Jahren nicht wieder zur Wahl als 1. Vorsitzender stellen. Peter Meissner har sich bereit erklärt, als mein Nachfolger zu kandidieren.

Nach wie vor wird ein/e Pressewart/in gesucht. Wer Interesse hat, melde sich gerne unter 0171/8881948 oder per Mail unter WeberGrove@t-online.de bei mir.

Wolfgang Weber
1. Vors. TTKV Lauenburg


TSV Schwarzenbek gewinnt Vorgabepokal 2025/2026
Datum: 14.04.26   Verfasser: Andreas Wirtz

Am Samstag, den 11. April 2026 fand das Final Four des Vorgabepokals 2025/2026 in Sandesneben statt.
Es hatten sich folgende Mannschaften für das Final Four qualifiziert:
Lauenburger SV III
Lauenburger SV IV
TSV Seedorf-Sterley II
TSV Schwarzenbek IV

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Pokalspielleiter wurden die Halbfinalpaarungen ausgelost.
Im ersten Spiel trafen die Mannschaft des TSV Schwarzenbek IV gegen TSV Seedorf-Sterley II aufeinander, das zweite Spiel war ein vereinsinternes Duell zwischen dem Lauenburger SV III und dem Lauenburger SV IV.

Auch wenn das Spiel Schwarzenbek gegen Seedorf-Sterley relativ eindeutig mit 6:0 ausging, so war es doch ein enges Spiel mit einigen Satzverlängerungen und knappen Ergebnissen.

Ähnlich sah das Ergebnis des Spiels Lauenburger SV III gegen Lauenburger SV IV aus, welches mit 6:1 für den Lauenburger SV III ausging.

Nach einer verdienten Pause, an dem die Spielerinnen und Spieler sich am Buffet stärkten, ging es weiter mit den Begegnungen um Platz 3, Lauenburger SV IV und dem TSV Seedorf-Sterley II sowie natürlich das Finale zwischen dem TSV Schwarzenbek IV und dem Lauenburger SV III.

Im Spiel um Platz 3 startete die Lauenburger Mannschaft stark und konnte die ersten drei Einzel für sich entscheiden, verlor dann aber das Doppel. Im weiteren Verlauf teilten sich die beiden Mannschaften die verbliebenden Punkte der Einzelspiele, so dass es am Ende 6:3 für den Lauenburger SV IV stand.

Das Finale war nicht minder spannend, nach den drei gespielten Einzeln und dem Doppel stand es 2:2, Lauenburg holte sich einen weiteren Einzelpunkt, bis dann der TSV Schwarzenbek aufdrehte und sich ein 5:3 herausspielte.
Das nächste Einzel zwischen Alexander Schröder und Thomas Paul war dann eine wahre Nervenschlacht mit einigen Satzverlängerungen, das im 5. Satz an Thomas Paul ging.
Somit verkürzte Lauenburg noch auf ein 5:4.
Im letzten Einzel des Finales machte dann Patrik Huch gegen Sascha Zogbaum den Gesamtsieg klar und sicherte seiner Mannschaft damit den Vorgabepokal 2025/2026.

Die zahlreichen Zuschauer durften an diesem Tag viele tolle Spiele, hochklassiges Tischtennis und zufriedene Sieger unter einer Sektdusche sehen.

Die Pokalspielleiter bedanken sich bei allen teilnehmenden Mannschaften sowie den Helfer und Spendern für das Buffet und hoffen auf eine rege Teilname bei der Neuauflage des Vorgabepokals in der Saison 2026/2027.

Mit sportlichem Gruß
Kai Schümann
Andreas Wirtz


Das gallische Dorf des Tischtennissports: Florian Bluhm
Datum: 27.03.26   Verfasser: Dörte Walkenhorst

Presse-Information des Deutschen Tischtennis-Bundes – 27. März 2026

Im Zeitalter des Power-Tischtennis ist Florian Bluhm ein Widerständler: ein Abwehrspieler, der dem Angriffstrend trotzt – wie das gallische Dorf aus den Asterix-Comics gegen die Übermacht der Römer. Zu den Deutschen TT-Finals nach Erfurt (4. – 7. Juni) reist der 29-jährige gebürtige Karlsruher in Diensten des 1. FC Köln mit einem leisen Medaillenwunsch.

Erfurt. Wer heute in der Tischtennis-Weltspitze bestehen will, greift an – früh, hart, kompromisslos. Auch Defensivasse wie die dreifache Europe-Top-16-Gewinnerin und Deutsche Einzel-Meisterin von 2018, Ying Han, haben längst zahlreiche Angriffsschläge im Repertoire. Das Ziel: Gegner oder Gegnerin soll sich niemals sicher fühlen und am besten nie in den Rhythmus finden.

Einer, der sich diesem Trend ein bisschen entgegenstellt, ist Florian Bluhm. Zwar kann der 29-jährige vom Zweitligisten 1. FC Köln angreifen, er tut es aber nur selten. Er verteidigt und ist ein klassischer Abwehrspieler auf höchstem Niveau. Und zwar so, dass es spektakulär ist. Wenn sich irgendwo bei einem Tischtennisturnier eine begeisterte Menschentraube bildet, ist nicht selten Bluhm einer der Akteure am Tisch. Bei den Deutschen Meisterschaften in Saarbrücken 2022 etwa nahm Florian Bluhm dem Weltranglisten-Zwölften Benedikt Duda zwei Sätze ab und sorgte reihenweise für grandiose Endlosballwechsel.

Letzter Widerstand gegen die Übermacht des modernen Power-Tischtennis

Dass er ausweglos scheinende Situationen meistert, ist eines seiner Markenzeichen. „Er rennt, er kämpft – und bringt Bälle zurück, die nicht nur die Zuschauer, sondern auch seine Kontrahenten regelmäßig ins Staunen versetzen“, schrieb die Tageszeitung „Luxemburger Wort“ über ihn. „Florian Bluhm ist im modernen Tischtennis so etwas wie das gallische Dorf, der berühmte Ort aus den Asterix-Comics, der als einziger in ganz Gallien nicht von den Römern besetzt werden konnte.“ Bluhm sei der letzte Widerstand gegen die Übermacht des modernen Power-Tischtennis.

„Es gibt insgesamt wenige Spieler, die heute noch Abwehr spielen. Die meisten von ihnen spielen auf der Vorhand hauptsächlich Angriff“, so Bluhm. „Somit bin ich mit meiner Spielweise eine Ausnahme und versuche trotzdem so gut es geht meine Gegner zu ärgern. Ob mir das so gut gelingt wie den Galliern bei Asterix und Obelix soll jeder für selbst entscheiden. Aber der Vergleich ehrt mich natürlich.“ Aber auch er setzt zunehmen auf Variabilität. „Um effektiver stören zu können, arbeite ich vor allem noch an meiner Vorhand“, sagt er.

Spektakel aus der zweiten Reihe

Was Bluhm auszeichnet, ist nicht der schnelle Punkt, sondern der lange. Ballwechsel, die sich ziehen, zu kippen drohen und dann doch nicht enden wie erwartet. Seine Spezialität: scheinbar verlorene Rallyes noch einmal zu drehen. „Lange, abwechslungsreiche Ballwechsel interessieren die Leute einfach“, sagt er selbst. Seine Videos erreichen auf YouTube regelmäßig fünfstellige Klickzahlen. Das DM-Halbfinale gegen Benedikt Duda wurde sogar über 100.000 Mal aufgerufen.

Entsprechend fliegen ihm auch die Sympathien der Live-Zuschauer zu, ob im In- oder Ausland. Beispiel Universiade 2019 in Neapel: Jeder seiner Punktgewinne sorgte für einen frenetischen, italienisch-deutschen Jubel. Egal, wo er spielt – Bluhm liefert nicht nur Leistung, sondern produziert Emotionen.

Mentalitätsmonster mit System

Hinter der spektakulären Oberfläche steckt ein klar strukturiertes Spiel. "Florian spielt unglaublich sicher, extrem ruhig und überlegt und kann sich auf unterschiedliche Gegner hervorragend einstellen“, beschreibt ihn DTTB-Sportvorstand Richard Prause. „Er liest das Spiel seines Gegners und hat die Geduld, zur Not auch sehr lange auf den richtigen Moment zu warten. Außerdem sucht er immer die Herausforderung. Zum einen entwickelt er sein Spiel ständig weiter wie jetzt durch den forcierten Angriff mit seinem Vorhand-Topspin, zum anderen durch den Wechsel zum Erstligisten Grünwettersbach zur neuen Saison."

Dazu kommt das richtige Mindset für einen Sportler: Unabhängig vom Spielstand gibt er niemals auf. Entspannt sich sein Gegner und wiegt sich dank einer hohen Führung in vermeintlicher Sicherheit, beginnt gerade dann die Partie für den gebürtigem Karlsruher von Neuem. Nicht immer reicht es am Ende, aber oftmals dreht er ein schon entschieden wirkendes Match. Bei den Westdeutschen Meisterschaften im Januar, dem nordrhein-westfälischen Qualifikationsturnier für die TT-Finals, hatte Bluhm im Viertelfinale gegen Lukas Bosbach, Nummer 45 der deutschen Rangliste und sein Doppelpartner in Erfurt, mit 1:3 in Sätzen und 6:9 im Entscheidungssatz zurückgelegen. Er gewann schließlich in der Verlängerung mit 14:12. Sein Schlüssel zum Erfolg: „Ich habe einfach versucht, immer weiterzukämpfen“, kommentierte Bluhm, für den es nach 2022 der zweite Westdeutsche-Meister-Titel war.

Zwischen Bundesliga und Bildungsauftrag

Die Nummer eins des Zweitligisten 1. FC Köln gehört mit einer 16:11-Bilanz zu den besten Spielern im Unterhaus. Doch konzentriert sich der ehemalige DTTB-Jugend-Kaderakteur nicht nur auf seine Karriere als Spieler. Der studierte Wirtschaftspädagoge verbindet Leistungssport mit Vermittlung. Der B-Lizenz-Inhaber trainiert Privatleute, hält Lehrgänge, begleitet Athletinnen und Athleten zu Turnieren. Im vergangenen Sommer hat er zusätzlich eine halbe Stelle als Nationaltrainer in Luxemburg angetreten, wo er mit seinen Trainerkollegen für Nachwuchs und Erwachsene gleichermaßen zuständig ist.

„Im Jugendbereich haben wir in Luxemburg viele interessante Talente. Diese möchte ich natürlich voranbringen und fördern, sodass wir in Zukunft noch stärker aufgestellt sind“, erklärt Bluhm. „Im Erwachsenenbereich geht es darum, unsere Spitzenspieler fest in den Top 100 der Welt zu etablieren und die zweite Reihe möglichst nahe daran zu führen. Perspektivisch ist natürlich die Teilnahme an Olympia ein großes Ziel für die Luxemburger. Bei all den Zielen versuche ich, meinen Beitrag zu leisten.“

Bluhm könnte auch als Lehrer arbeiten, hat aber die Chance ergriffen „von meinem Hobby zu leben. Das macht mir sehr viel Spaß“. Am Tischtennissport kam er schon als Kind nicht vorbei. Sein Vater ist der ehemalige Bundesligaspieler Matthias Bluhm. Florian stand im Alter von sechs Jahren zum ersten Mal am Tisch. Mit zehn Jahren fragte ihn der baden-württembergische Landestrainer Frank Fürste, ob er nicht mal intensiv die Abwehr trainieren wolle, spielte er doch schon als Offensivkraft lieber fern vom Tisch. Nach vierwöchiger Testphase fiel die Entscheidung für die Defensive. Mit 17 Jahren gehörte er dem C-Kader des DTTB an ebenso wie der gleichaltrige Dang Qiu, heute der beste Deutsche in der Weltrangliste und Einzel-Europameister von 2022. Nach dem Abitur setzte Bluhm zunächst ein Jahr voll auf Tischtennis, doch es lief nicht wie erhofft. Er entschied sich für das Lehramtsstudium an der Uni Stuttgart und plötzlich, als Vollzeitstudent mit Tischtennis nebenbei, zeigte die Formkurve wieder nach oben.

Als Trainer ist er gefragter Sparringspartner

Florian Bluhms Trainingspensum variiert wegen seiner Trainertätigkeiten. „Ich habe unterschiedlich viele Verpflichtungen. Als Trainer spiele ich jedoch auch öfters als Sparringspartner mit. Ich schätze, dass mein durchschnittliches Trainingspensum bei zehn Stunden die Woche liegt“, so Bluhm. „Durch meine Spielweise bin ich auch immer ein gefragter Trainingspartner. Dadurch spiele ich bei meinen Einsätzen als Trainer auch häufiger mit und mache im Einzeltraining nicht so viel am Balleimer. Das ergänzt sich natürlich sehr gut. Dennoch ist es manchmal nicht ganz einfach, sich zu motivieren selbst zu trainieren, wenn man davor schon mehrere Stunden in der Halle als Trainer stand.

Medaillenträume bei den TT-Finals

Sportlich gehört Bluhm zur erweiterten nationalen Spitze. 2022 gewann er Bronze im Herren-Einzel bei den Deutschen Meisterschaften, dazu kommen internationale Medaillen bei den FISU Games, eine Art Olympia der Studierenden, sowie zahlreiche Titel auf Landesebene. Sein aktueller TTR-Wert beträgt 2414. 70 Punkte mehr und er wäre in den Top 10 der deutschen Rangliste.

Bei den Deutschen Tischtennis-Finals in Erfurt hat er drei Chancen auf Edelmetall: neben dem Einzel startet er im Doppel mit Lukas Bosbach und im Mixed mit Baden-Württembergs Landesmeisterin Lea Lachenmayer, die ebenfalls Abwehr spielt. „Eine Zielsetzung im Voraus finde ich immer nicht ganz einfach“, zögert Florian Bluhm. „Viel hängt vom Teilnehmerfeld und der Auslosung ab. Aber grundsätzlich mal will ich mindestens eine K.-o.-Runde gewinnen und ein Platz auf dem Podium, egal in welcher Konkurrenz, wäre natürlich super.“

Ein Stil, der bleibt

Florian Bluhm steht für eine Spielidee, die im modernen Tischtennis selten geworden ist, aber gerade deshalb fasziniert. Seine Abwehr ist kein Relikt, sondern eine bewusste Entscheidung. Gegen Tempo. Für Variation. Für das Spektakel.
Wenn alle nach vorne stürmen, ist er derjenige, der zeigt, wie man von hinten gewinnt. Und genau deshalb lohnt es sich, ihm bei den TT-Finals zuzuschauen.

Service für die Redaktionen
Fotos von Florian Bluhm, die Sie im Rahmen Ihrer Berichterstattung über die TT-Finals 2026 kostenlos verwenden dürfen, gibt es im Presse-Bereich der DTTB-Website zum Herunterladen:
https://www.tischtennis.de/presse.html
Für den Bildnachweis gilt, alle Fotos: DTTB (Manfred Schillings)

Steckbrief: Florian Bluhm

• Alter: 29 Jahre
• Aktueller Verein: 1. FC Köln (2. Bundesliga)
• Bisherige Vereine:
TTC 1950 Forchheim, ASV Grünwettersbach, TTC GW Bad Hamm, SU Neckarsulm
• Spielsystem: klassische Abwehr

Größte Erfolge
• 3. Platz Deutsche Meisterschaften Einzel und Mixed 2022
• 3. Platz FISU Games Team 2018 und 2023
• Mehrfacher Baden-Württembergischer Meister im Einzel und Doppel
• Westdeutscher Einzel-Meister 2022 und 2026 (-> nordrhein-westfälischer Landesmeister)
• Mehrfache Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften der Herren (Einzel, Doppel und Mixed)

Links
• Zur Homepage von Florian Bluhm
• Video: DM 2022, Halbfinale zwischen Florian Bluhm und Benedikt Duda (DTTB-YouTube-Kanal, über 100.000 Aufrufe)
• Deutsche Tischtennis-Finals 2026: Infos und Tickets
• Der Weg zu den TT-Finals 2026: Die Meisterinnen und Meister von Landesverbänden bzw. Regionen





Einladung Vorgabepokal Final Four 2026
Datum: 24.03.26   Verfasser: Andreas Wirtz

Liebe Sportfreund*innen,

am 11. April 2026 findet das Final Four des Vorgabepokals in Sandesneben statt.

Folgende Mannschaften haben sich für das Final Four qualifiziert:
Lauenburger SV III
Lauenburger SV IV
TSV Seedorf-Sterley II
TSV Schwarzenbek IV

Die Halle wird ab 12 Uhr zum Einspielen geöffnet und ab 13 Uhr starten die Halbfinalspiele.

Es wird wie immer ein Buffett und Getränke gegen Spende angeboten und es sind herzlich Zuschauer eingeladen.

Bei Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Mit sportlichem Gruß,
Andreas Wirtz
Kai Schümann


EDB- Änderungen durch Beirat des TTVSH
Datum: 21.03.26   Verfasser: Ingrid Thimm

Informationen aus dem WO - Ausschuss


Auf der Beiratstagung des TTVSH vom 15.03.2026 wurden Änderungen der „Ergänzenden Durchführungsbestimmungen zur WO des DTTB“ und der „Gebührenordnung des TTVSH“ beschlossen.

In der Anlage befindet sich eine Zusammenfassung der EDB Änderungen.



Ingrid Thimm
Vizepräsidentin WO des TTVSH




Weitere Informationen:
ttvsh.tischtennislive.de/?L1=Public&L2=Satzung

Dateianhang: EDB Änderungen Beirat 2026.pdf



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